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Vorträge, Bühnenprogramme, Lesungen zu und über Else Lasker-Schüler und verbrannte Dichter/Künstler.

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Wir bieten an Powerpoint-Präsentationen über

  • "Die Verscheuchte"
  • Poetin der Zeichenfeder
  • Prinz und Barbar (ELS und Gottfried Benn)
  • Der blaue Reiter präsenjtiert Eurer Hoheit sein blaues Pferd (ELS u. Franz Marc-Korrespondenz)

sowie

  • "Fahrenheit 451" (Bücherverbrennungen)
  • "Durchbruch der Moderne" (20. Jahrhundert)
  • "Freiheit ist mehr als ein Wort" (Verfolgung von Schriftstellern u.a.)
  • Eine Bilderbuch-Karriere (Walter Trier und Erich Kästner).

Ausführende sind: Hajo Jahn (allein oder mit Musikern und Schauspierlinnen)

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Else Lasker-Schüler-Lyrikpreisträgerin: Geertje Suhr, Chicago

Die Deutsch-Amerikanerin Geertje Suhr ist die Else Lasker-Schüler-Lyrikpreisträgerin 2020. Zur Begründung übernahm die Else Lasker-Schüler-Gesellschaft ein Zitat des Dichters Peter Rühmkorf: Ihre „Gedichte sind wirklich und wahrhaftig gut. Was jeder Künstler, jede Künstlerin sich am heftigsten erwünscht, am herzlichsten herbeisehnt, einen eigenen Sound, sie hat ihn gefunden. Was man mit künstlerischen Aufwänden allein nie zuwege bringt, eine vielfach gebrochene Stimme in die Fläche zu treiben, sie hat es erreicht. Dabei scheint mir, was sie schreibt, so intellektuell wie beinah-noch unbeleckt, also unschuldig, also einfältig, also poetische Urwahrnehmung, ein ganz sonderbares Gemisch.“

Geertje klein

Geertje Suhr besitzt die deutsche und die US-Staatsbürgerschaft. Sie lebt in Chicago. Geboren wurde sie 1943 in Prag. Ihr leiblicher Vater war SS-Obersturmbannführer, wurde später wegen Kriegsverbrechen angeklagt und hat sich 1946 in der U-Haft das Leben genommen. 

1965 entstanden die Texte „Die Marschallin“ und „Teufelsaustreibung“. Seit den späten 1980er Jahren veröffentlichte Geertje Suhr Lyrik und Prosa.

Weiterlesen: Else Lasker-Schüler-Lyrikpreisträgerin: Geertje Suhr, Chicago
 

Info (Nr. 118)

Das neue Info (Nr. 118) ist auch online einzusehen. Den Link dazu finden Sie hier .

 

TERMINE 2020 Quartal 1

Zentrum für verfolgte Künste

Wuppertaler Str. 160, Solingen

„Fruiet from Saturn“ ist der Titel einer Ausstellung von Heba Y. Amin als letzter Beitrag des Zentrums für verfolgte Künste zum 150. Geburtstag von Else Lasker-Schüler. Die in Berlin lebende ägyptische Künstlerin Amin befasst sich fotografisch mit der Kolonialzeit und der Präsenz des deutschen Afrikakorps bis zur Demokratiebewegung in Ägypten in den 2010er Jahren. Die Ausstellung endet am 2. Februar 2020.

 

Dienstag, 21. Januar, 16:00 Uhr

HS 21, Gaußstr. 20, Bergische Universität Wuppertal

Gabriele Sander, Vorlesung

„Mit meiner Heimat will ich wandern …“ ‒ Herkunft, Erbschaft und Erinnerung im Werk Else Lasker-Schülers.

 

75.Todestag von Else Lasker-Schüler

Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union 

Representation of the State of North Rhine-Westphalia to the European Union 

Rue Montoyer 47, 1000 Brüssel – Belgien

Mittwoch, 22. Januar, 19:00 Uhr

„Hebräische Balladen“ 

 Vor 75 Jahren, am 22. Januar 1945, starb in Jerusalem Else Lasker-Schüler. Vor 150 Jahren, am 13. Februar 1869 wurde sie in (Wuppertal-)Elberfeld geboren.

100 Jahre ist es her, dass die große deutsch-jüdische Künstlerin 1920 in Berlin die letzte Neuauflage eines ganz besonderen Gedichtbands publizierte mit dem Titel „Hebräische Balladen“. Thematisch kreisen diese Bibelgedichte um Gestalten des Alten Testaments. Sie sind zugleich Offenbarungen einer sehr subjektiven Religiosität und Dichtungsauffassung, aber auch tiefe Liebeslieder. Die Leidenschaftlichkeit und künstlerische Vollendung ihrer Sprache macht die 20 Gedichte zu einer atemberaubenden Lektüre, die damals wie heute in ihren Bann zieht. 

In der NRW-Vertretung erleben sie eine Premiere. Als Verbeugung vor dem mehrsprachigen Brüssel werden sie im deutschen Original und in französischen Übersetzungen (von Denis Toulouse) vorgetragen.

Moderiert wird die musikalische Lyrikveranstaltung von Hajo Jahn, Journalist und Vorsitzender der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft. Mitwirkende sind die Schauspielerinnen Chrystel Guillebeaud (französische Rezitation) und Margaux Kier (deutsche Fassung). Das musikalische Rahmenprogramm gestaltet Wolfgang Schmidtke, Saxophon.

 

Weiterlesen: TERMINE 2020 Quartal 1
 

Sarah Kirsch

Sarah Kirsch, 1935 - 2013, deutsche Dichterin und Mitglied der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft, ist von Lev Berinsky ins Russische übersetzt worden. Link zur Übersetzung.

 

Verschiedene Almanache sind wieder verfügbar!

Die Liste der herausgegebenen, oder lieferbarer Almanache und Bücher hat sich geändert. Hier geht es zum Shop...

 

Geschichte soll nicht das Gewissen belasten, sondern den Verstand erhellen.

G.E. Lessing

 

- Wir arbeiten ehrenamtlich für eine zeitgemäße Erinnerungskultur. Brücken dazu sind die Schicksale der Künstler, deren Bücher verbrannt, deren Kunstwerke zensiert und verboten wurden, die verfolgt wurden und emigrieren mussten.

- Das Schicksal von Else Lasker-Schüler steht als Metapher dafür, wie im Nazi-Deutschland mit Intellektuellen verfahren wurde: 1933 floh sie aus Deutschland in die Schweiz, wo sie von der Fremdenpolizei bespitzelt wurde und Schreibverbot hatte. 1937 wurden ihre Zeichnungen als „entartet“ aus der Berliner Nationalgalerie beschlagnahmt. 1939 erhielt sie kein Visum mehr für die Schweiz. In Palästina/Israel hat sie die Sprache des Landes nie erlernt, was vor allem für exilierte Dichter, Journalisten oder Schauspieler existentiell ist. Ihre Heimat war die deutsche Sprache. Unser Ziel ist ein „Zentrum für Verfolgte Künste“.

 

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