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Vorträge, Bühnenprogramme, Lesungen zu und über Else Lasker-Schüler und verbrannte Dichter/Künstler.

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Wir bieten an Powerpoint-Präsentationen über

  • "Die Verscheuchte"
  • Poetin der Zeichenfeder
  • Prinz und Barbar (ELS und Gottfried Benn)
  • Der blaue Reiter präsenjtiert Eurer Hoheit sein blaues Pferd (ELS u. Franz Marc-Korrespondenz)

sowie

  • "Fahrenheit 451" (Bücherverbrennungen)
  • "Durchbruch der Moderne" (20. Jahrhundert)
  • "Freiheit ist mehr als ein Wort" (Verfolgung von Schriftstellern u.a.)
  • Eine Bilderbuch-Karriere (Walter Trier und Erich Kästner).

Ausführende sind: Hajo Jahn (allein oder mit Musikern und Schauspierlinnen)

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EINLADUNG

Nach Mitternacht – Literarische Revue mit Nina Hoger, Margaux Kier und Olaf Reitz

Donnerstag 28. Juni, 19:30 Uhr

Zentrum der Verfolgten Künste, Wuppertaler Str. 160, 42653 Solingen

Der literarischen Revue voraus geht um 18.30 Uhr ein Literarisches Gespräch mit Professor Heinrich Detering und Martina Keun 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde und Mitglieder der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft,

 

Mascha Kaléko und Irmgard Keun schufen einen völlig neuen Sound in der Literatur: perlend leicht wie Champagner, doch mit einem Röntgenblick, der tief blicken ließ in das Seelenleben der Menschen der am Abgrund taumelnden Weimarer Republik. 

 

Heiner Bontrup geht in der Literarischen Revue Nach Mitternacht von der Frage aus, was sich diese beiden großen Autorinnen der sogenannten Neuen Sachlichkeit wohl zu sagen gehabt hätten, wären sie einander nach dem II. Weltkrieg begegnet. Über Berlin, die Literatur, die Männer und die Liebe... Eine Zeitreise durch 30 Jahre deutsche Geschichte und eine Wiederbegegnung mit zwei großen, lange Zeit vergessenen Literatinnen.

 

Durch die Einbindung von Auszügen aus dem titelgebenden Roman „Nach Mitternacht“ von Irmgard Keun wird die Aktualität und das Zeitüberspannende des Themas Flucht und Vertreibung erfahrbar.

Der musikalische Rahmen spannt sich von den Goldberg-Variationen Bachs über das französische Chanson bis hin zu aktuellen Vertonungen von Kaléko-Gedichten, die von der Schauspielerin und Sängerin Margaux Kier vorgetragen werden.

 

Vor der Literarischen Revue findet ein literarisches Gespräch über Irmgard Keun in Form eines Doppelinterviews statt. Gesprächspartner sjnd Professor Heinrich Detering und die Tochter Irmgard Keuns Martina Keun. Detering hat das Gesamtwerk der Autorin im Wallstein Verlag herausgegeben und viele verschollene Texte wiederentdeckt. Er war bis vor kurzem Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

 

(c) Andreas Schäfer

 

Mit Nina Hoger als Irmgard Keun

Margaux Kier als Mascha Kaléko

Olaf Reitz als Erzähler

Am Flügel: Henning Brand

 

Info (Nr. 111)

Das neue Info (Nr. 111) ist auch online einzusehen. Den Link dazu finden Sie hier .

 

Verschiedene Almanache sind wieder verfügbar!

Die Liste der herausgegebenen, oder lieferbarer Almanache und Bücher hat sich geändert. Hier geht es zum Shop...

 

Geschichte soll nicht das Gewissen belasten, sondern den Verstand erhellen.

G.E. Lessing

 

- Wir arbeiten ehrenamtlich für eine zeitgemäße Erinnerungskultur. Brücken dazu sind die Schicksale der Künstler, deren Bücher verbrannt, deren Kunstwerke zensiert und verboten wurden, die verfolgt wurden und emigrieren mussten.

- Das Schicksal von Else Lasker-Schüler steht als Metapher dafür, wie im Nazi-Deutschland mit Intellektuellen verfahren wurde: 1933 floh sie aus Deutschland in die Schweiz, wo sie von der Fremdenpolizei bespitzelt wurde und Schreibverbot hatte. 1937 wurden ihre Zeichnungen als „entartet“ aus der Berliner Nationalgalerie beschlagnahmt. 1939 erhielt sie kein Visum mehr für die Schweiz. In Palästina/Israel hat sie die Sprache des Landes nie erlernt, was vor allem für exilierte Dichter, Journalisten oder Schauspieler existentiell ist. Ihre Heimat war die deutsche Sprache. Unser Ziel ist ein „Zentrum für Verfolgte Künste“.

 

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